IGA Gruppenarbeit


Gruppenarbeit und alternative Entlohnungskonzepte

Die Industriegesellschaft ist in den letzten Jahren einem Wandel unterworfen, der den Unter-nehmen eine technologische wie auch soziologische Neuausrichtung abverlangt. Das Ziel der Neuausrichtung muss sein, die Kreativität möglichst vieler Mitarbeiter zur Optimierung des Unternehmens zu nutzen.

Bausteine für eine permanente Unternehmensentwicklung sind teilautonome Arbeitsgruppen mit bereichsübergreifender Verantwortung. Der Mensch und seine Handlungskompetenz stehen im Mittelpunkt. Bei allen Überlegungen bleibt jedoch ein Grundsatz bestehen: Die Einführung von Gruppenarbeit muss wirtschaftlich sein und langfristig eine höhere Wertschöpfung erzielen.

Die traditionelle Organisationsform mit Gruppenleiter und Vorarbeiter verliert an Bedeutung. Es treten teilautonome Arbeitsgruppen in den Vordergrund. Qualifizierte Gruppenmitglieder arbeiten mit wechselnden Aufgaben selbstständig im Team. Der Gruppensprecher arbeitet aktiv mit und übernimmt die Schnittstellenfunktion zum Vorgesetzten.

Jedes Unternehmen benötigt seine individuelle Gruppenstruktur. Gute Planung und die Ein-gewöhnung der Mitarbeiter in mehreren Phasen helfen, eventuelle Umstellungsschwierigkeiten zu überwinden. Ein überarbeitetes Lohnkonzept trägt der geänderten Rolle des Einzelnen Rechnung.

All dies dient dem einen Ziel: Das Kreativitätspotenzial der Mitarbeiter voll aus-zuschöpfen und die Motivation durch Eigenverantwortung zum Wohl des Unternehmens un der in ihm arbeitenden Menschen zu erhöhen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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